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Trub

25 Jahre Pfarramt Trub

Anlässlich der Kirchgemeindeversammlung vom 17. Juni 2018 konnte Pfarrer Felix Scherrer auf 25 Jahre Pfarramt in der Kirchgemeinde Trub zurückschauen.

Er machte seinen Rückblick mit zahlreichen Bildern, die während dem letzten Vierteljahrhundert entstanden sind.

Die PowerPoint ist hier abrufbar!

Gleich nach der Ordination startete Felix Scherrer am 1. März 1993 als Pfarrverweser in der Kirchgemeinde Trub.
Am Palmsonntag 1993 feierte er die erste Konfirmation, da er bereits seit Januar 1993 als Stellvertreter die kirchliche Unterweisung unterrichtet hatte.

Detaillierte Wegbeschreibungen mit Skizzen halfen ihm, sich im grossen Gebiet zurechtzufinden. Eine der ersten fotografisch festgehaltenen Taufen fand 1993 anlässlich der Gmein-Predigt statt.

Als eine der ersten Kirchgemeinden bekam Trub eine Internetseite, was damals noch ganz neu und unbekannt war. Das Medienecho darauf war gewaltig ...

1996 wurde ein neues KUW-Modell eingeführt, bei dem der Unterricht auch auf der Unter- und Mittelstufe stattfindet. Die Drittklässler wurden damals noch im Kirchenvorbau unterrichtet. Eine neue Erfahrung waren ebenfalls die Abendmahls-Gottesdienste mit Kindern.

Die Altersstubete fand im Handarbeitszimmer des Schulhauses statt. Eine der eindrucksvollsten Reisen mit der Altersstubete war die Schiffsfahrt auf dem Zugersee.

Sohn Stefan Scherrer freute sich jedes Mal, wenn er mit Sigrist Christian Habegger die Glocken einschalten durfte.

Das Sonntagsschulfest in Brandösch (Schurtenell) fand jährlich jeweils nach den Sommerferien mit über 100 Kindern statt!

Im Herbst 1997 erfolgte der Spatenstich zum Umbau des Klosters. Zunächst suchte die Archäologie während fast einem halben Jahr nach Klosterspuren. Ein interessantes Detail: Der eingebaute Lift ist ein exklusives Modell, von dem es nur wenige Exemplare weltweit gibt (https://www.youtube.com/watch?v=w3lCoe26DNY).

1997 war Felix Scherrer der erste, der Radiopredigten für Radio Emme aufnahm. Dank der Gründung und Mitarbeit in der Medienkommission vernetzte er sich mit den umliegenden Bezirken und Bern.

Die erste Goldene Konfirmation fand 2004 statt. Heute sind diese Treffen zu einem wichtigen Anlass geworden.

Anfangs der 90er Jahre überlegte man noch, ob man Kirchgemeinderäume im Pfarrhaus einrichten könnte, was aber vom Kanton abgelehnt wurde. 10 Jahre später wollte die Liegenschaftsverwaltung alle Pfarrhäuser abstossen. Wegen den gesundheitlichen Problemen, die von der Feuchtigkeit verursacht wurden, zog Familie Scherrer 2013 aus. Zudem hätten der Kirchgemeinde die Mittel gefehlt, um das grosse Gebäude zu unterhalten. Positiv ist, dass nun eine Familie das Pfarrhaus bewohnt, die an dem historischen Gebäude Freude hat.

Dank der Kirchensanierung im Jahr 2011 kamen in der Turmkugel interessante Dokumente zum Vorschein. Das Kreuz auf dem Turm stammt aus dem Jahr 1501. Ein freudiges Ereignis war die Einweihung der renovierten Kirche im März 2012 mit einem beheizbaren Zelt für den Apéro.

Im «reformiert.»-Artikel vom März 2015 hat Felix Scherrer die Entwicklung der Beziehung zwischen Kirche und Staat vorausgesehen. Ab 2020 werden die Pfarrpersonen nicht mehr vom Kanton, sondern von der Kantonalkirche entlöhnt. Felix Scherrer äusserte sich 2014 auch in der Berner Zeitung zu den Auswirkungen der Pfarrstellen-Kürzungen.

2017 feierte er seine letzte Konfirmation, da anschliessend die Konfirmandenklassen mit Trubschachen zusammengelegt wurden.

Und zum Schluss einige Zahlen: In 25 Jahren feierte Felix Scherrer 921 Gottesdienste, 570 Taufen, 428 Trauerfeiern und 284 Trauungen.


Vision Kirche 21 - Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn