Weniger ist mehr

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Die Botschaft ist simpel und altbekannt: Weniger ist mehr. Was in der traditionellen christlichen Fastenzeit vor Ostern über Jahrhunderte gelebt und erlebt wurde, ist auch die zentrale Botschaft der Klimagerechtigkeit.

 

Weniger Konsum und Food Waste braucht weniger Energie und schafft damit - weniger CO2-Ausstoss. Denn Dürreperioden und Hitzewellen – die Klimaerhitzung macht allen zu schaffen. Doch Menschen im globalen Süden leiden am stärksten darunter. Nicht nur, dass sie am wenigsten dazu beigetragen haben, ihnen fehlt es auch an Mitteln, um sich dagegen zu wehren und sich der Situation anzupassen. Jedes Zehntelgrad Erderhitzung hat fatale Folgen fürs Klima und somit für das Leben auf diesem Planeten: Der Unterschied von 1.5 zu 1.6 Grad bedeutet einen Anstieg des Meeresspiegels um 30 cm. Lassen wir es bis zu 2 Grad kommen, rechnet der Weltklimarat mit der Reduktion von 3 Millionen Tonnen Fischbeständen sowie Ernteausfällen von bis zu 7%. Fischer und Bäuerinnen in aller Welt spüren die Verluste schon heute markant. Weniger globale Erhitzung bringt damit mehr auf die Teller derer, die Hungern.

«Früher dachte ich, dass die grössten Umweltprobleme der Verlust der biologischen Vielfalt, der Zusammenbruch der Ökosysteme und der Klimawandel seien. Ich dachte, dass wir diese Probleme mit 30 Jahren guter Wissenschaft in den Griff bekommen könnten. Aber ich habe mich geirrt. Die grössten Umweltprobleme sind Egoismus, Gier und Apathie ... Und um diese Probleme zu lösen, brauchen wir einen geistigen und kulturellen Wandel. Und wir Wissenschafter:innen wissen nicht, wie man das macht.» sagt Gus Speth, Professor für Umweltpolitik und nachhaltige Entwicklung an der Yale University.

Hier spielt die Wissenschaft uns den Ball zu. Als Kirche begleiten wir Menschen. Durchs ganze Jahr hindurch, besonders aber vor Ostern predigen wir Umkehr: Grossherzigkeit statt Egoismus, Freigiebigkeit statt Gier und Tatkraft statt Apathie. Mehr denn je scheint also unsere Botschaft dringlich zu sein, weit über unsere Gemeinde, unsere Grenzen oder unser Christsein hinaus. Biblisch gesprochen ist uns Menschen Gottes Schöpfung zur Sorge anvertraut. Und heute liegt es an uns, ob wir Gottes Schöpfung auf Händen tragen, oder ob wir sie fallen lassen.

 

Jan Tschannen

 

 


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Gesucht: Person für Leitungsteam

Für das Leitungsteam des Spielnachmittags in Studen wird eine engagierte Person gesucht. Wenn Sie Freude am Spielen und Organisieren haben und gerne Zeit mit älteren Menschen verbringen, dann sind Sie genau die Person, die wir suchen!

Seit vielen Jahren werden für Seniorinnen und Senioren unterhaltsame Jass- und Spielnachmittage angeboten. Jeden dritten Montagnachmittag im Monat treffen sich die Spielfreudigen im Kirchgemeinderaum in Studen (von 14.00 bis ca. 17.00 Uhr).

Mit viel Eifer und Freude wird gejasst und andere Gesellschaftsspiele gespielt.

Danach findet sich Zeit zum geselligen Zusammensein. Gemütlich sitzt die Spielgruppe bei einer Tasse Kaffee oder Tee und geniesst den feinen, selbstgebackenen Kuchen.

 

Bei Interesse bitte melden bei:
Anna Lang, T. 032 373 35 85
sozialdiakonie@buerglen-be.ch